Notfallmassnahmen bei (Pseudo-) allergischen Reaktionen


Basismaßnahmen:


1. Fenistil® Tropfen:
1/3 einer N1-Flasche trinken (entspricht 6 von 20ml) bzw. Kleinkinder 2 Tropfen/Kg KG
2. Celestamine® 0,5 N liquidum N1:
Flasche austrinken (30 ml) bzw. Kleinkinder 1 InfectoCortiKrupp Supp. rectal
zusätzlich bei Atemnot/Kreislaufproblemen:
3. Anapen®/Fastjekt®Injektor:
Nach Herstellerangaben.
alternativ bei Atemnot:
4. Kurzwirksames bronchodilatorisches Dosieraerosol wie:
Fenoterol (z.B Berotec®) oder
Adrenalin (Primatene® Mist Inhaler)
2-4 Hübe bei Inspiration einatmen, wiederholbar alle 10-15 Minuten.
                                         Notarzt rufen!


 

Die ersten zwei Medikamente sollten bei allen schockartigen Symptomen, also beispielsweise bei
plötzlich auftretender Hautaufschwellung, Übelkeit, Durchfall, Schwindel, Kopfschmerzen
angewendet werden.
Der Fastjekt® / Anapen® sollte nur bei Kreislaufstörungen, bei Atemnot oder bei zunehmender
Symptomatik angewendet werden, da unerwünschte Nebenwirkungen möglich sind.
Bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten ist das ständige Mitführen des Notfallsets eine reine
Vorsichtsmaßnahme. Vor allem bei erwachsenen Patienten mit Schock in der Vorgeschichte oder
nach Insektenstichreaktionen kann es jedoch lebensrettend sein!
Es ist ungemein wichtig, den Umgang mit dem Notfallset zu erlernen und zu üben und auch
andere Personen in der Umgebung darin zu unterweisen.


 

Notfallarmband/Notfalltasche/Hausnotruf


 

-Notfallarmband

Keiner weiß von Euren Krankheiten.Wenn Ihr umfallt oder einen Unfall habt,kommt der Notarzt.Auch er weiß nichts von Euren Krankheiten und spritzt eventuell das falsche Medikament.

Ihr müsst nicht nur mit einem anaphylaktischen Schock rechnen, sondern auch mal mit einem Unfall,wo Ihr nicht mehr ansprechbar seid.

Ein Notfallarmband kann im Gegensatz zu einer Kette nicht auf den Rücken rutschen.Wo werden immer Puls gemessen,Zugänge gelegt?Am ARM...das ist nicht zu übersehen.


 

- Notfalltasche

Wenn Ihr einen anaphylaktischen Schock erleidet....keiner guckt in Euere Tasche. Es werden vll die Beine hochgelegt und dann der Notarzt gerufen.Doch kann es da schon zu spät sein bis er kommt.Wir müssen sofort die Notfallmedikamente bekommen.Dafür habt Ihr ja das Notfallset.Wenn Ihr selber es nicht könnt...was dann?Ich habe mir eine Notfalltasche selber „zusammengebastelt“. In Fotoshops kann man Taschen in ver.Größen mit eigenem Foto bedrucken.Ich habe mir dazu ein Notfallkreuz kopiert aus dem Internet und es dann mit der Aufschrift...“Notfalltasche“....und „Anweisung innen“ versehen. In der Tasche habe ich ein Schüleretui auf dem die Anweisungen draufgedruckt stehen.Gibt es auch im Fotoshop.Diese Tasche ist nicht zu übersehen und kann Euch ggf das Leben retten.


 

-Hausnotruf

Wer viel alleine zu Hause ist oder alleine lebt, hat man Angst einen anaphylaktischen Schock zu erleiden ohne das es jemand mit bekommt. Dafür sind die Hausnotrufe zu empfehlen. Nähere Informationen dazu gibt es im Internet. Die Installation kostet eine einmalig Gebühr und die Kosten monatlich belaufen sich auf ca 20 Euro Gebühr

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(ein großes Dankeschön an alle die zu diesem Erfolg beigetragen haben)

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